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"Lauf Junge lauf" - Filmpremiere in der ALG

Geschrieben von BOEK.

Lauf Junge laufAm Donnerstag, 10.04.2014, werden wir eine Woche vor dem offiziellen Kinostart unserem 9. Jahrgang im Rahmen der Vorbereitung der diesjährigen Fahrt nach Krakau und Auschwitz den Film "Lauf Junge lauf" zeigen. Der Film erzählt, basierend auf einer wahren Begebenheit, die Geschichte eines kleinen jüdischen Jungen, der aus dem Warschauer Ghetto flieht und sich durchschlägt.

"Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in das riesige, unwegsame Waldgebiet Kampinoski und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Wie man auf Bäumen schläft, Kleintiere jagt und sich von Beeren ernährt. Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Doch die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Wie kann er erkennen, wem er vertrauen kann und wem nicht? Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte.

Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen. Auf seiner dreijährigen Odyssee durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Er begegnet Menschen, die ihm helfen, aber auch solchen, die ihn verraten. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen." (Quelle: www.laufjungelauf-derfilm.de)

Wir bedanken uns beim Kreis Heinsberg, der durch seine Unterstützung diese Vorführung erst möglich gemacht hat!

 

Jahresbilanz des Guatemala- Projekts

Geschrieben von B-S.

Guatemala ProjektIm ersten Jahr unseres Projektes haben wir insgesamt 3.600 Euro gesammelt und verschickt. Damit konnten wir mithelfen, dass bis zu 90 Kinder und Jugendliche warme Mahlzeiten, eine medizinische Versorgung und eine Grundausstattung für den Schulbesuch erhalten konnten.

Die Bilanz von "Mi Segundo Hogar" ist beachtlich:
Über 25.000 warme Essen, 1,2 Tonnen Grundnahrungsmittelpakete, 170 Schulpakete (vom Rucksack bis zu den Schuhen) und sogar mal ein Weihnachtsessen konnten den Kindern in Not zu Gute kommen.

Eure/Ihre Hilfe in Form von Spenden und ehrenamtlichen Arbeitsleistungen machten dies möglich. Vielen Dank dafür!!

Leider verschlechtern sich die Verhältnisse in Guatemala weiter und "Mi Segundo Hogar" erhält permanent neuen Zulauf von schutz- und hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen. Das muss uns ein Ansporn sein, weiterzumachen. So wollen wir weiter in der Schule sammeln und an der Aktion Tagwerk teilnehmen.

Es sei erwähnt, dass unsere Schule bei der Aktion Tagwerk mit einer Gesamtsumme von 4.880 Euro (wovon die eine Hälfte an Kinderhilfswerke in Afrika und die andere Hälfte nach Guatemala gingen) eines der besten Ergebnisse aller nordrhein-westfälischen Schulen erbrachte.

Euer Guatemalateam
(das in Form von Fabian Schmitz und Fabian Valter Nachwuchs bekommen hat)

Spendenaktion zur Rettung der Studienfahrt des 9. Jahrgangs nach Auschwitz/Krakau

Geschrieben von B-S.

Am 26.02.2014 zogen die Schülerinnen und Schüler unseres 9. Jahrgang zu Felde. Ihr Ziel war, einen Spendenaufruf an eine Großzahl der Unternehmerschaft Geilenkirchens persönlich zu überreichen. Mit der Gründung der Stiftung „Erinnern Ermöglichen“  2011 folgen wir jährlich mit Erfolg dem Aufruf  des damaligen Ministerpräsidenten Rüttgers, dass jeder Schülerin/ jedem Schüler, unabhängig vom elterlichen Geldbeutel, ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz ermöglicht werden soll.  Dies gelang durch die bisher großzügige Förderung der Stiftung.

Nun klafft in diesem Jahr eine Lücke von mindestens 8000 € und auch für die nächsten Jahre sehen wir Schwierigkeiten. Deshalb suchen wir Unterstützung und appellieren vor Ort, einen Beitrag für diese so wichtige Lernerfahrung unserer Schülerschaft zu leisten.

Wir arbeiten intensiv daran, unsere Jugend zu kritischen und verantwortungsbewussten Bürgern unser Stadt  auszubilden. Wir wünschen uns, dass sie ihren Lebensweg als Deutsche in Europa positiv gestalten können. Dazu gehört unabdingbar die  Ausprägung eines Geschichtsbewusstseins in Zusammenhang mit der Erziehung zu Demokratie und Toleranz.

Es freut uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler zumeist freundlich empfangen wurden und häufig auf Interesse stießen.  Dies spricht für eine funktionierende Bürgergesellschaft.

Sofern auch Sie  von unserem Anliegen überzeugt sind, sich überzeugen lassen wollen oder einfach nur Fragen haben, stehen wir gerne Rede und Antwort.

Wenn auch Sie unser Projekt finanziell unterstützen wollen, so können Sie dies durch eine Überweisung mit dem Stichwort "Auschwitzfahrt" auf das Konto unserers Fördervereins:

Förderverein ALG, IBAN DE67312512200000151852, BIC WELADED1ERK

Jede noch so kleine Spende hilft uns, unsere wichtige Projektfahrt durchführen zu können! Bitte notieren Sie auf der Überweisung Ihre Adresse, damit Ihnen eine Zuwendungsbestätigung zugeschickt werden kann!

 
(z.B. über: b-s@alg-gk.de)

Tswi J. Herschel zu Gast in der ALG

Geschrieben von BOEK.

(c) Jan MönchIn Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen konnte unsere Schule am 15. Januar 2014 einen besonderen Gast empfangen. Aus Israel war Tswi Joseef Herschel mit seiner Tochter Natali in Geilenkirchen. Tswi wurde als niederländischer Jude im Jahre 1943 gerade einmal drei Monate nach seiner Geburt von seinen Eltern an eine niederländische Familie gegeben, die ihn in dieser Tarnung groß gezogen hat. Kurz nachdem die Eltern Tswi abgegeben hatten, wurden diese nach Sobibor deportiert und ermordet.

Vor einer vollbesetzten Aula hat Tswi J. Herschel die sehr aufwühlende Geschichte seines Lebens in einer eindrucksvollen Power-Point-Präsentation dargestellt. Im Anschluss daran stand er den Schülerinnen und Schülern für Fragen zur Verfügung.

Sehen Sie hier die bewegende Lebensgeschichte Tswi Joseef Herschels in einem Video, welches von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zur Verfügung gestellt worden ist.

Das Foto, welches uns freundlicherweise von Herrn Jan Mönch zur Verfügung gestellt wurde, zeigt Natali und Tswi Joseef Herschel zusammen mit Elfriede Görtz, der Freundin Anita Lichtensteins, vor der Vitrine, in der Anitas Puppe in der Schule ausgestellt wird.