"

Jahresbilanz des Guatemala- Projekts

Geschrieben von B-S.

Guatemala ProjektIm ersten Jahr unseres Projektes haben wir insgesamt 3.600 Euro gesammelt und verschickt. Damit konnten wir mithelfen, dass bis zu 90 Kinder und Jugendliche warme Mahlzeiten, eine medizinische Versorgung und eine Grundausstattung für den Schulbesuch erhalten konnten.

Die Bilanz von "Mi Segundo Hogar" ist beachtlich:
Über 25.000 warme Essen, 1,2 Tonnen Grundnahrungsmittelpakete, 170 Schulpakete (vom Rucksack bis zu den Schuhen) und sogar mal ein Weihnachtsessen konnten den Kindern in Not zu Gute kommen.

Eure/Ihre Hilfe in Form von Spenden und ehrenamtlichen Arbeitsleistungen machten dies möglich. Vielen Dank dafür!!

Leider verschlechtern sich die Verhältnisse in Guatemala weiter und "Mi Segundo Hogar" erhält permanent neuen Zulauf von schutz- und hilfsbedürftigen Kindern und Jugendlichen. Das muss uns ein Ansporn sein, weiterzumachen. So wollen wir weiter in der Schule sammeln und an der Aktion Tagwerk teilnehmen.

Es sei erwähnt, dass unsere Schule bei der Aktion Tagwerk mit einer Gesamtsumme von 4.880 Euro (wovon die eine Hälfte an Kinderhilfswerke in Afrika und die andere Hälfte nach Guatemala gingen) eines der besten Ergebnisse aller nordrhein-westfälischen Schulen erbrachte.

Euer Guatemalateam
(das in Form von Fabian Schmitz und Fabian Valter Nachwuchs bekommen hat)

Spendenaktion zur Rettung der Studienfahrt des 9. Jahrgangs nach Auschwitz/Krakau

Geschrieben von B-S.

Am 26.02.2014 zogen die Schülerinnen und Schüler unseres 9. Jahrgang zu Felde. Ihr Ziel war, einen Spendenaufruf an eine Großzahl der Unternehmerschaft Geilenkirchens persönlich zu überreichen. Mit der Gründung der Stiftung „Erinnern Ermöglichen“  2011 folgen wir jährlich mit Erfolg dem Aufruf  des damaligen Ministerpräsidenten Rüttgers, dass jeder Schülerin/ jedem Schüler, unabhängig vom elterlichen Geldbeutel, ein Besuch der Gedenkstätte Auschwitz ermöglicht werden soll.  Dies gelang durch die bisher großzügige Förderung der Stiftung.

Nun klafft in diesem Jahr eine Lücke von mindestens 8000 € und auch für die nächsten Jahre sehen wir Schwierigkeiten. Deshalb suchen wir Unterstützung und appellieren vor Ort, einen Beitrag für diese so wichtige Lernerfahrung unserer Schülerschaft zu leisten.

Wir arbeiten intensiv daran, unsere Jugend zu kritischen und verantwortungsbewussten Bürgern unser Stadt  auszubilden. Wir wünschen uns, dass sie ihren Lebensweg als Deutsche in Europa positiv gestalten können. Dazu gehört unabdingbar die  Ausprägung eines Geschichtsbewusstseins in Zusammenhang mit der Erziehung zu Demokratie und Toleranz.

Es freut uns sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler zumeist freundlich empfangen wurden und häufig auf Interesse stießen.  Dies spricht für eine funktionierende Bürgergesellschaft.

Sofern auch Sie  von unserem Anliegen überzeugt sind, sich überzeugen lassen wollen oder einfach nur Fragen haben, stehen wir gerne Rede und Antwort.

Wenn auch Sie unser Projekt finanziell unterstützen wollen, so können Sie dies durch eine Überweisung mit dem Stichwort "Auschwitzfahrt" auf das Konto unserers Fördervereins:

Förderverein ALG, IBAN DE67312512200000151852, BIC WELADED1ERK

Jede noch so kleine Spende hilft uns, unsere wichtige Projektfahrt durchführen zu können! Bitte notieren Sie auf der Überweisung Ihre Adresse, damit Ihnen eine Zuwendungsbestätigung zugeschickt werden kann!

 
(z.B. über: b-s@alg-gk.de)

Tswi J. Herschel zu Gast in der ALG

Geschrieben von BOEK.

(c) Jan MönchIn Kooperation mit dem Institut für Didaktik der Gesellschaftswissenschaften der RWTH Aachen konnte unsere Schule am 15. Januar 2014 einen besonderen Gast empfangen. Aus Israel war Tswi Joseef Herschel mit seiner Tochter Natali in Geilenkirchen. Tswi wurde als niederländischer Jude im Jahre 1943 gerade einmal drei Monate nach seiner Geburt von seinen Eltern an eine niederländische Familie gegeben, die ihn in dieser Tarnung groß gezogen hat. Kurz nachdem die Eltern Tswi abgegeben hatten, wurden diese nach Sobibor deportiert und ermordet.

Vor einer vollbesetzten Aula hat Tswi J. Herschel die sehr aufwühlende Geschichte seines Lebens in einer eindrucksvollen Power-Point-Präsentation dargestellt. Im Anschluss daran stand er den Schülerinnen und Schülern für Fragen zur Verfügung.

Das Foto, welches uns freundlicherweise von Herrn Jan Mönch zur Verfügung gestellt wurde, zeigt Natali und Tswi Joseef Herschel zusammen mit Elfriede Görtz, der Freundin Anita Lichtensteins, vor der Vitrine, in der Anitas Puppe in der Schule ausgestellt wird.

Konzertlesung am 09.11.2013

Geschrieben von BOEK.

Spiel mir das Lied vom LebenDie ALG ist sehr stolz darauf, dass es uns gelungen ist, am 09. November 2013 zum 75. Jahrestag des Pogroms vom 09.11.1938 einen besonderen Gast begrüßen zu dürfen. Michael Emge, letzter in Deutschland lebender Jude, der nur durch die berühmte Liste Oskar Schindlers überleben konnte, wird unser Gast sein. Die hochbegabte Kölner Violinistin Judith Stapf, durch Zufall mit Herrn Emge in Kontakt gekommen, hat in vielen Gesprächen die Lebensgeschichte Herrn Emges erfragt. Dies lieferte den Stoff zum Buch "Spiel mir das Lied vom Leben" von Angela Krumpen.

„Mit elf Jahren trifft Judith, damals schon Studentin an der Musikhochschule Köln, den ehemaligen Geiger Michael Emge. Dieser, auch ein hochbegabtes Kind, musste die geliebte Geige im Konzentrationslager zurücklassen. Schindlers berühmte Liste rettet ihn vor dem Tod. „Spiel mir das Lied vom Leben" erzählt von einer bewegenden Begegnung, einer Geschichte voller Erinnerung, Schmerz und Hoffnung, voller Leben.“ (Rückentext des Buches)

Am 09.11.2013 wird die Autorin Angela Krumpen in Anwesenheit von Herrn Emge ab 18:00 Uhr aus ihrem Buch lesen. Anschließend wird es die Gelegenheit geben, Herrn Emge Fragen zu stellen. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von Judith Stapf und ihren Eltern. Zur Gemeinschaftsveranstaltung der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule mit der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, der Stadt Geilenkirchen sowie der Buchhandlung Lyne von de Berg laden wir alle Freundinnen und Freunde der Schule sowie alle am Thema Interessierten recht herzlich in die Schule ein!

Der Eintritt ist frei, es werden jedoch Spenden für den Förderverein zu Gunsten unseres Auschwitz-Projektes der 9. Jahrgangsstufe dankend angenommen!