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Jüdisches Leben während der NS-Zeit

Geschrieben von B-S.

Die ProjektgruppeIn den letzten drei Monaten hat sich eine Gruppe von ca. 25 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangstufen 10,11,12 und 13 engagiert mit dem schwarzen Kapitel der Geschichte Geilenkirchens beschäftigt.

Sie rekonstruierten die Spuren jüdischen Lebens in der Zeit des NS-Unrechtsregime, forschten über den lokalen NS-Terror, zeigten Lebens- und Leidenswege der jüdischen Bürgerinnen und Bürger und spürten Überlebende und Nachfahren auf. Dazu stieg die Gruppe in die Keller der Archive, erforschte Quellen und  interviewte Zeitzeugen.

So gelang es, einigen Opfern der Shoa, deren Schicksal nach Entrechtung und Ermordung auch in Vergessenheit geriet, wieder ein Gesicht zu geben.

Unsere Schülerinnen und Schüler leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit in Geilenkirchen. Ihre Leistung hat in der Ausstellung des "Zuges der Erinnerung" einen würdigen Rahmen gefunden.

Was die Schülerinnen und Schüler mit dieser Projektarbeit verbinden, beschreiben für alle Beteiligten Laura D. und Loreen J.:

Durch die vielen Stunden, in denen wir uns mit dem Projekt „Zug der Erinnerung“ befasst haben, haben wir vieles über die Geschichte der Juden in unserer Umgebung gelernt und Vieles durch Recherchen im Stadtarchiv erfahren. Uns hat das selbstständige Arbeiten viel Spaß bereitet. Wir sind stolz auf das, was wir geleistet haben und vielen Menschen präsentieren  dürfen. Wir haben Mitgefühl mit all den Juden und anderen Opfern des NS-Terrors und würden uns jederzeit noch einmal mit ähnlichen Projekten beschäftigen.

Bilder zum Besuch "Zug der Erinnerung" in Geilenkirchen am 25. und 26. März 2011 finden Sie in der Foto-Galerie.

Zug der Erinnerung

Geschrieben von MAS.

Zug der ErinnerungEin großartiges Projekt, welches Ende März auch in Geilenkirchen zu sehen ist, ist der "Zug der Erinnerung". Durch die rollende Ausstellung, die in den Bahnhöfen Halt macht, aus denen in der Zeit der NS-Diktatur die Deportationen starteten, wird das Grauen dieser Zeit in aller Unmittelbarkeit deutlich.

Der "Zug der Erinnerung" hat am 25. und 26. März 2011 auch in Geilenkirchen gestoppt, unsere Schule hat sich am lokalen Teil der Ausstellung mit Exponaten beteiligt!! Eine Dokumentation findet man in den Foto-Galerien!

Klicken Sie auf weiterlesen, um auch das offizielle Video zu sehen!

Gedenkstein auf dem Jüdischen Friedhof von Geilenkirchen

Geschrieben von MAS.

GedenksteinGrußwort zur Gedenkschrift

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt die Veröffentlichung der Gedenkschrift der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule in Geilenkirchen. Diese Gedenkschrift ist ein bedeutender Beitrag, an jüdische Menschen, ihr Leben und die Verbrechen an Ihnen zu erinnern. Die Geschichte des kleinen Mädchens Anita Lichtenstein, die der grauenhaften Todesmaschine der Nationalsozialisten zum Opfer viel, ist ein Spiegelbild des Leidensweges des Jüdischen Volkes zur Zeit des Nationalsozialismus. Diese Publikation trägt zu der wichtigen Aufgabe bei, Namen und Geschehnisse in Erinnerung zu halten und Unbegreifbares über das Geschehene den Menschen näher zu bringen.

 

Allen Beteiligten an dieser Gedenkschrift gebührt hierfür ein besonderer Dank.

Ignatz Bubis
Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland

Sponsored Walk für einen Kindergarten in Namibia

Geschrieben von MAS.

MopanebaumDies ist ein Mopanebaum in einem Hererodorf bei Warmquelle.

Die Kürbisflachen darin sind als Transportbehälter für Milch und Wasser gedacht.

Die Hereros trinken allerdings nicht nur einfach Milch, sondern verstehen es, die verschiedensten, für Europäer ungewöhnlich schmeckende  Michgetränke herzustellen.

 

 

 

GartenIm Rahmen eines Gartenbauprojekts haben Jugendliche und junge Erwachsene der Ev. Kirchengemeinde Heinsberg bei deren Partnern in Warmquelle einen Nutzgarten angelegt.

Der Verkaufserlös des Gemüses wird für die Unterhaltung des neu zubauenden Kindergarten dort verwendet.

Hier sehen wir einen Teilnehmer dabei, wie er den steinigen und staubigen Boden umgräbt.