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Besuch in der alten Heimat Geilenkirchen

Geschrieben von BOEK.

Ehemalige Geilenkirchener MitbürgerAm 01.09.2014 haben auf Betreiben der "Initiative Erinnern", der u.a. die drei weiterführenden Geilenkirchener Schulen angehören, ehemalige Geilenkirchener Mitbürger jüdischen Glaubens ihre alte Heimat und unsere Schule besucht. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Namensgebung unserer Schule wurden die Gäste, die für eine spannende Woche der Erinnerung aus Israel und den USA angereist sind, durch Schülerinnen und Schüler unserer Schule durch die Schule geführt. Selbstverständlich hat es sich Friederike Goertz, die Freundin unserer Namensgeberin, nicht nehmen lassen, die Delegation zu begleiten!

(Bilder des Besuchs finden Sie in der Foto-Galerie)

Waffelbacken für die Studienfahrt Krakau/Auschwitz

Geschrieben von B-S.

WurmauenDie Schulgemeinde bedankt sich bei Lucie Habermann, Jenny und Nicole Skop sowie Anne Wunder aus der Klasse 9.4. für Ihren Einsatz beim West- Musiksommer im Wurmauenpark in den Sommerferien am 17.08.2014. Dank der freundlichen Unterstützung durch das Team des Kulturamtes der Stadt Geilenkirchen konnten sie dort heldenhaft Waffeln backen und verkaufen. Dabei konnte die stolze Summe von 400€ erwirtschaftet werden, die der Finanzierung der Studienfahrt des 9. Jahrgangs dient. Vielen Dank auch dem Ingenieurbüro Beckers und Frau Roes für die Waffelteig- und Kuchenspende.

Die Schulgemeinde trauert!

Geschrieben von BOEK.

Mit großer Bestürzung haben wir am 14.08.2014 die Nachricht erhalten, dass der letzte in Deutschland noch lebende Schindler-Jude Jerzy Gross, der in den letzten Jahren unter dem Pseudonym "Michael Emge" in Köln gelebt hat, am 24.07.2014 nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren verstorben ist. Dass wir zu den letzten Schulen gehört haben, die den wertvollen Besuch Herrn Emges am 09.11.2013 live erleben durften, ehrt uns sehr. Wir danken an dieser Stelle einem Menschen, der in seinem Leben das größte Leid erleben musste, welches der menschliche Verstand imstande ist, sich vorzustellen. Die Schulgemeinde wird Herrn Emge ein ehrendes Andenken bewahren.

"Lauf Junge lauf" - Filmpremiere in der ALG

Geschrieben von BOEK.

Lauf Junge laufAm Donnerstag, 10.04.2014, werden wir eine Woche vor dem offiziellen Kinostart unserem 9. Jahrgang im Rahmen der Vorbereitung der diesjährigen Fahrt nach Krakau und Auschwitz den Film "Lauf Junge lauf" zeigen. Der Film erzählt, basierend auf einer wahren Begebenheit, die Geschichte eines kleinen jüdischen Jungen, der aus dem Warschauer Ghetto flieht und sich durchschlägt.

"Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in das riesige, unwegsame Waldgebiet Kampinoski und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Wie man auf Bäumen schläft, Kleintiere jagt und sich von Beeren ernährt. Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Doch die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Wie kann er erkennen, wem er vertrauen kann und wem nicht? Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte.

Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen. Auf seiner dreijährigen Odyssee durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Er begegnet Menschen, die ihm helfen, aber auch solchen, die ihn verraten. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen." (Quelle: www.laufjungelauf-derfilm.de)

Wir bedanken uns beim Kreis Heinsberg, der durch seine Unterstützung diese Vorführung erst möglich gemacht hat!