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Projekttag "Engel der Kulturen"

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsansprache des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Eröffnung des Projekttages am 10.07.2018:

Sehr geehrte Frau Dietrich,
sehr geehrter Herr Merten,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,
sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

„I have a dream!“

mit diesen Zeilen eröffnet unser Schulchor einen Projekttag, welcher uns und andere Schulen in den letzten Wochen sehr intensiv beschäftigt hat. Wir präsentieren heute ein Projekt, welches schon im Namen faszinierend ist:

„Engel der Kulturen“

Der Text unseres Eröffnungsliedes ist im Grunde die berühmte Rede Martin Luther Kings. Am 28. August 1963 wählte er anlässlich des Marsches auf Washington für Arbeit und Freiheit die berühmten Worte „I have a dream!“.

Da ich denke, dass nicht alle Anwesenden den Text komplett nachvollzogen haben, möchte ich den Schluss in Deutsch zitieren, Zeilen, die auch für das heute zu eröffnende Projekt stehen:

„… Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.

Ich habe heute einen Traum!"

In den Zeiten wie den heutigen, in Zeiten, in denen man sich doch wieder deutlich häufiger fragen sollte, ob man dem Gegenüber empathisch genug begegnet, ist gerade ein solches Projekt, welches sich gegenseitigem Verständnis und dem Bemühen um Verständigung verschrieben hat, ein sehr wichtiges! Wir alle, und ich meine hier nicht nur uns, sondern alle Nationen rund um den Globus, haben nur eine gemeinsame Zukunft, wenn wir zum wirklichen Frieden miteinander, der a priori aber Verständnis für den Anderen voraussetzt, bereit sind! Hier sollten die Menschen in einigen Nationen unseres europäischen Kontinents ebenso wie auch jenseits des Atlantiks deutlich sensibler werden. Ich möchte an dieser Stelle an die national-fokussierten Rechtsdriftbewegungen in einigen Ländern, an separatistische Bewegungen, z. B. den Brexit, ebenso erinnern, wie an die unsäglichen und teilweise unerträglichen Diskussionen in der Flüchtlingsfrage.

Dieses wichtige Verständnis für das Gegenüber, auch wenn dieses anders ist, als man selbst, ist ein Teil der Philosophie, die diese Schule aufgrund ihres Namens und aus Überzeugung zu leben versucht. Daher freue ich mich sehr, dass die Anita-Lichtenstein-Gesamtschule sich nicht nur an diesem Projekt beteiligen konnte, sondern auch darüber, dass wir diesen Projekttag heute hier bei uns eröffnen dürfen!

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den Künstlern Carmen Dietrich und Gregor Merten für eine, wie ich finde, großartige Projektidee, die sie gleich selbst noch genauer vorstellen werden, bei den Kolleginnen und Kollegen, die in meinem System das Projekt begleitet haben, Herrn Daghay und Herrn Eichhorn, den Kolleginnen und Kollegen, die das Projekt mit ihren Lerngruppen unterstützt haben und heute begleiten sowie seitens unserer Schulleitung bei Frau Wolter und Frau Steffens für die steuernde Regie in den letzten Wochen und übergebe das Mikrofon an meine Kollegen, Herrn Daghay und Herrn Eichhorn.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 

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