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"Jüdische Zeitreise" mit Dany Bober

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsansprache des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Veranstaltung "Jüdische Zeitreise" mit Dany Bober am 04.11.2018:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Gäste,

der 9. November, ist für diese Schule immer ein besonderes Datum gewesen. Die Klassen- und Kurssprecher besuchen am Vormittag den jüdischen Friedhof, um dort an einer Gedenkfeier teilzunehmen, die das Ziel hat, die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse des 09.11.1938 in den Köpfen der nachwachsenden Generationen zu verankern und in positive Arbeit für die Zukunft zu wandeln.

Viele Veranstaltungen rund um diese Thematik der lebendigen Erinnerungsarbeit haben wir in den letzten Jahren in Kooperation mit der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg durchgeführt. So haben wir uns in diesem Jahr sehr gefreut, dass uns seitens der VHS diese heutige Veranstaltung vorgeschlagen worden ist. Sehr geehrte Frau Kradepohl, haben Sie recht herzlichen Dank dafür!

Ein besonderer Gruß gilt Herrn Leonhard Kuhn, der heute in Vertretung unseres Bürgermeisters unser Gast ist. Lieber Herr Kuhn, Sie wissen um unsere Erinnerungsarbeit und um die vielen diesbezüglichen Projekte, seien Sie uns herzlich willkommen!

Gerne hätte ich auch heute Frau Goertz, die gute Freundin der Namensgeberin unserer Schule als immer wieder gern gesehenen Gast bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten, begrüßt. Leider ist sie wegen eines Krankenhausaufenthalts zurzeit nicht in der Lage, zu uns zu kommen. Von hier aus sende ich herzliche Genesungswünsche in das hiesige Krankenhaus!

Ein ganz besonderer Gruß gilt Ihnen, sehr verehrter Herr Bober. Sie haben uns einen Abend mit Liedern und Geschichten versprochen, deren Verständnis jedoch m. E. ein wenig Information über Ihre Person voraussetzt, da Ihre Biographie doch, ich möchte einmal sagen, nicht die ist, wie man sie von einer 1948 in Israel geborenen Person a priori erwarten würde.
Während viele Juden auch heute noch nach Israel emigrieren, kamen Ihre Eltern 1956 aus Israel zurück in die Geburtsstadt Ihres Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 leben Sie in Wiesbaden, sind also Hessen treu geblieben. Ich denke, dass das, was wir uns unter dem Thema des heutigen Abends erwarten dürfen, somit auch ein klein wenig Ihr eigenes Leben beschreiben wird. Wir freuen uns auf spannende Lieder und Geschichten!

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir würden uns sehr freuen, wenn Sie nach der Veranstaltung unsere Erinnerungsarbeit durch eine kleine Zuwendung unterstützen würden. Seit 2011 besucht unser kompletter 9. Jahrgang die Gedenkstätte des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz und des Außenlagers Birkenau, ein Projekt, dessen Finanzierung von Jahr zu Jahr schwieriger geworden ist. Wir würden uns freuen, wenn Sie durch eine Zuwendung dieses Projekt unterstützen würden. Einige Schülerinnen und Schüler unseres aktuellen 9. Jahrgangs werden am Ende der Veranstaltung um eine kleine oder große Spende bitten. Vorab schon meinen herzlichen Dank!

Ich wünsche uns allen einen interessanten und facettenreichen Abend, danke allen, die an der Vorbereitung und Durchführung vor und hinter den Kulissen beteiligt waren, Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

 

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