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Weihnachtskonzert "Shine a light"

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zum Weihnachtskonzert "Shine a light" am 18.12.2013:

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde unserer Schule,

ein herzliches Willkommen zu unserem diesjährigen Weihnachtskonzert unter dem Motto „Shine a light“.

Das erste Weihnachtskonzert vor fast genau zwei Jahren hat eine so positive Wirkung gehabt, dass uns in diesem Jahr bereits zu Jahresanfang, und ich meine den Kalenderjahres¬anfang, die ersten Fragen erreichten, ob es denn in diesem Jahr wieder ein Weihnachtskonzert geben würde. Jetzt wissen wir es alle, es gibt eins!!

Die vor uns liegende Adventszeit ist wie keine andere Zeit im Jahreslauf eine Zeit der Besinnung. Unwillkürlich blicken wir auf das endende Jahr zurück, fragen uns, ob die zuvor gesteckten Ziele erreicht wurden und nehmen uns für das neue Jahr die besten Vorsätze vor. Leider wird die Besinnlichkeit, die Ruhe in sich birgt, oft durch eine zu große Dominanz des Kommerz´ verstellt. Wer kennt sie nicht, die Frage, ob man denn alle Geschenke schon beisammen hat? Wenn wir zum eigentlichen Inhalt des Weihnachtsfestes zurückgehen, der Geburt Christi, dann spielen zwar auch Geschenke eine Rolle, aber nicht die wirklich entscheidende.

Konzertlesung zum Gedenken an die Pogromnacht

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Konzertlesung zum 75. Jahrestag der Novemberpogrome von 1938 am 09.11.2013:

Sehr geehrte Frau Emge, sehr geehrter Herr Emge,
verehrte Familie Stapf/Klein-Richter,
sehr geehrte Frau Krumpen,
sehr verehrte Damen und Herren,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

„Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt.“

Dieser Vers aus dem Talmud war in den aus Zahngold jüdischer Häftlinge hergestellten Ring graviert, den die Schindler-Juden ihrem Retter Oskar Schindler im Mai 1945 als Dank überreicht haben. Ich denke, wir alle kennen die Szene aus Steven Spielbergs Film. Oskar Schindler hat nicht nur einen Menschen gerettet, aber einer der von Schindler geretteten Menschen ist heute unser Gast. Sehr geehrter Herr Emge, wir sind sehr dankbar, dass Sie heute Abend hier zusammen mit Ihrer Gattin bei uns sind, und sehen es als sehr große Ehre, dass Sie trotz Ihrer schweren Krankheit heute den Weg nach Geilenkirchen in eine Schule gefunden haben, deren Namensgeberin Anita Lichtenstein den NS-Schergen nicht entkommen konnte.

Der Anlass unserer heutigen Veranstaltung ist ein sehr trauriger. Heute vor 75 Jahren fand in diesen Stunden auch in den Geilenkirchener Straßen das statt, was letztlich die Wege nach Auschwitz und in die anderen Vernichtungslager bereitet hat. Menschen, mit denen ihre jüdischen Mitbürger zuvor lange Zeit Tür an Tür gelebt hatten, erhoben unter Duldung der staatlichen Ordnungshüter und unter ausdrücklicher Unterstützung des Nazi-Regimes die Hände und die Waffen.

Begrüßungsfeier 2013

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Begrüßung der neuen Fünftklässler am 04.09.2013:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Geschwister, Großeltern,
Freunde und Bekannte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

euch und Ihnen allen ein herzliches Willkommen!

Endlich ist sie vorbei, die lange Zeit des Wartens. Mussten eure Eltern Anfang des Jahres noch fiebern, ob ihr beim Losverfahren einen Platz in unserer Schule bekommen würdet, könnt ihr euch jetzt auf den Beginn einer hoffentlich spannenden und kurzweiligen Zeit in eurer neuen Schule freuen.

Zusammen mit euren Klassenlehrerinnen und –lehrern werdet ihr auf so manche kleine oder große Reise gehen. Dies geschieht vielleicht in vielen Fällen im übertragenen Sinn, d.h. in eurer Vorstellung in Form hoffentlich spannender Geschichten, zum Teil aber auch im realen Sinn, d.h. indem ihr die Schule verlasst und an Lernorten außerhalb des Schulgebäudes arbeitet oder auch durch die Kennenlernfahrt, die ihr schon in wenigen Tagen machen werdet.

Podiumsdiskusion mit den Bundestagskandidaten

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsansprache des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten am 18.07.2013:

Sehr verehrte Gäste auf dem Podium,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

ich begrüße Sie und euch alle als Leiter dieser Schule ganz herzlich zu einem Ereignis, auf das ich mich wirklich seit Wochen gefreut habe.

In der 14. Shell-Jugendstudie aus dem Jahre 2002 erfährt man:

„Inzwischen bezeichnen sich nur noch 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren als politisch interessiert. Für die Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren liegt für die Entwicklung des politischen Interesses im Rahmen der früheren Shell Jugendstudien eine Zeitreihe vor. Danach ist der Anteil der politisch interessierten Jugendlichen von 55 Prozent im Jahre 1984 bzw. sogar 57 Prozent 1991 inzwischen auf 34 Prozent gesunken.“

Es reicht nun nicht, vermeintlich tiefsinnig über die Ursachen einer solchen Situation zu reflektieren. Hier muss m. E. eine pragmatische Auseinandersetzung der Politik bzw. der Politiker mit der Jugend erfolgen, denn diese Jugend ist die Generation, die auch die politischen Geschäfte in naher Zukunft übernehmen muss. Unsere Eltern und Großeltern haben im vergangenen Jahrhundert erlebt, welche Konsequenz eine zu unpolitische Duldung von totalitären Strukturen bzw. deren Vorboten hatte. Alleine dies müsste Motivation genug sein, sich für die politischen Abläufe und Fragestellungen zu interessieren.