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Podiumsdiskusion mit den Bundestagskandidaten

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsansprache des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Podiumsdiskussion mit den Bundestagskandidaten am 18.07.2013:

Sehr verehrte Gäste auf dem Podium,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

ich begrüße Sie und euch alle als Leiter dieser Schule ganz herzlich zu einem Ereignis, auf das ich mich wirklich seit Wochen gefreut habe.

In der 14. Shell-Jugendstudie aus dem Jahre 2002 erfährt man:

„Inzwischen bezeichnen sich nur noch 30 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren als politisch interessiert. Für die Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren liegt für die Entwicklung des politischen Interesses im Rahmen der früheren Shell Jugendstudien eine Zeitreihe vor. Danach ist der Anteil der politisch interessierten Jugendlichen von 55 Prozent im Jahre 1984 bzw. sogar 57 Prozent 1991 inzwischen auf 34 Prozent gesunken.“

Es reicht nun nicht, vermeintlich tiefsinnig über die Ursachen einer solchen Situation zu reflektieren. Hier muss m. E. eine pragmatische Auseinandersetzung der Politik bzw. der Politiker mit der Jugend erfolgen, denn diese Jugend ist die Generation, die auch die politischen Geschäfte in naher Zukunft übernehmen muss. Unsere Eltern und Großeltern haben im vergangenen Jahrhundert erlebt, welche Konsequenz eine zu unpolitische Duldung von totalitären Strukturen bzw. deren Vorboten hatte. Alleine dies müsste Motivation genug sein, sich für die politischen Abläufe und Fragestellungen zu interessieren.

Abschlussfeier 2013

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abschlussfeier am 05.07.2013:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

euch und Ihnen allen ein herzliches Willkommen in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, um erneut eine Erfolgsgeschichte gebührend zu feiern. Es freut uns, dass Sie, sehr geehrter Herr Bürgermeister Fiedler, auch heute wieder unser Gast sind und damit auch Ihren Respekt ausdrücken für das, was von den heute zu entlassenden Schülerinnen und Schülern geleistet worden ist.

Denken wir an die ewig wieder neu aufgelegten Statistiken von Tests im europäischen Raum, so haben wir immer die Klagen vor Augen, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler vermeintlich zu wenig lernen bzw. gelernt haben. Dabei sollten wir aber m. E. auch an die Devise denken, dass man keiner Statistik trauen sollte, die man nicht selbst manipuliert hat, will sagen: Lasst euch von solchen vermeintlich objektiven Untersuchungen nicht entmutigen, ihr habt in den hinter euch liegenden Prüfungen gezeigt, dass die Schule bleibende Spuren, und zwar erfreulicherweise auch kognitiver Art, hinterlassen hat!

Am 23. Januar dieses Jahres erschien in der Geilenkirchener Zeitung im überregionalen Teil ein fast ganzseitiger Artikel, der überschrieben war mit der Schlagzeile „Die Gesamtschule ist ein Erfolgsmodell“. Hätte man mir im Sommer 1991, als diese Schule an den Start gegangen ist, gesagt, dass die „blaue Zeitung“ einmal einen solchen Artikel veröffentlichen würde, dann hätte ich das sicher nicht geglaubt. Schön, wenn die Skeptiker von einst ihre Meinung nun wirklich revidiert haben!

Lassen wir für unseren diesjährigen Entlassjahrgang die reinen Zahlen sprechen, so können wir heute 58 Zeugnisse mit FORQ, 43 Zeugnisse mit FOR und 22 Zeugnisse mit HSA vergeben!

Premiere des Filmprojekts "Central High - Save our school"

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Filmpremiere am 22.06.2013:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

ein herzliches Willkommen in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule zu einem Ereignis, welches in doppeltem Sinne eine Premiere darstellt. Zum einen ist es das erste Mal, dass es eine Filmproduktion dieser Größenordnung an und um diese Schule gegeben hat und zum anderen ist es heute Abend auch das erste Mal, dass dieser Film öffentlich gezeigt wird.

Wenn ich zurückdenke, dann erinnere ich mich noch sehr genau an die erste Nachfrage, das Filmprojekt betreffend. Da kamen Janina und Kenny zu mir und fragten, ob ich bzw. die Schule ein solches Projekt unterstützen würden. Für die Zustimmung war für mich keine Sekunde des Überlegens notwendig, da ich um eure Motivation und eure Fähigkeiten im Rahmen des BAM-Projektes ja nun schon einige Zeit weiß. Daher bin ich auch der Bitte nach ein paar eröffnenden Worten gerne nachgekommen.

Abitur 2013

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abiturfeier 2013 am 21.06.2013:

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

Ihnen allen ein herzliches Willkommen zu unserer diesjährigen Abiturfeier, vor allem den Abiturientinnen und Abiturienten, die Sie in den hinter Ihnen liegenden Prüfungen sehr eindrucksvoll bewiesen haben, dass Sie die heute zu verteilenden Zeugnisse zu Recht erhalten. Dass Ihre Familien um die Bedeutung dieses Tages für Sie wissen, dokumentieren sie durch ihre Anwesenheit; seien Sie uns herzlich willkommen. Besonders begrüße ich Herrn Leonhard Kuhn, der Ihnen in Vertretung des Bürgermeisters unserer Stadt zu Ihrem Erfolg gratulieren wird.

Mit einem kleinen grünen Frosch eines bekannten Bonner Süßwarenherstellers haben Sie soeben unsere Aula wieder betreten. Dieser kleine grüne Frosch soll an eine Fabel eines unbekannten Verfassers erinnern, die Sie vielleicht sogar kennen. Sie handelt von einem Wettbewerb von Fröschen, der darin bestand, dass die Frösche einen hohen Turm besteigen sollten. Keiner der zuschauenden Frösche glaubte, dass die Teilnehmer das schaffen könnten und riefen daher auch „Das schafft ihr nie!“ statt die Teilnehmer anzufeuern. Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte. Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war. Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen. Und da dieser nicht reagierte merkten sie erst, dass der Siegerfrosch taub war!