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Eindrucksvolles Zeichen der Einigkeit gegen Intoleranz und Antisemitismus

Geschrieben von BOEK.

In einer eindrucksvollen Demonstration haben die Geilenkirchener*innen heute gezeigt, dass sie sich nicht von intoleranten und antisemitischen Parolen vereinnahmen lassen. In der Regie der "Initiative Erinnern" haben alle weiterführenden Geilenkirchener Schulen ein deutliches Zeichen gesetzt. Dass dies genau am 75. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz erfolgt ist, macht die Kundgebung doppelt bedeutungsvoll.

Fast zeitgleich hat im ehemaligen Konzentrationslager in Auschwitz die Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung durch die Rote Armee stattgefunden, an der auch ehemalige Insassen des Lagers teilgenommen haben. Dass es ein ehemaliger Schüler unserer Schule war, der die Gruppe der ehemaligen Häftlinge durch das "Arbeit-macht-frei"-Portal des Lagers begleiten durfte, ein junger Mann, der an der ersten Krakau-Auschwitz-Fahrt unserer Schule im Jahre 2011 teilgenommen hat, macht uns mit ihm gemeinsam stolz.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem Besuch in Yad Vashem am 23. Januar 2020 die Worte gewählt:

"... Der industrielle Massenmord an sechs Millionen Jüdinnen und Juden, das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte – es wurde von meinen Landsleuten begangen.

Der grausame Krieg, der weit mehr als 50 Millionen Menschenleben kosten sollte, er ging von meinem Lande aus.

75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz stehe ich als deutscher Präsident vor Ihnen allen, beladen mit großer historischer Schuld. Doch zugleich bin ich erfüllt von Dankbarkeit: für die ausgestreckte Hand der Überlebenden, für das neue Vertrauen von Menschen in Israel und der ganzen Welt, für das wieder erblühte jüdische Leben in Deutschland. Ich bin beseelt vom Geist der Versöhnung, der Deutschland und Israel, der Deutschland, Europa und den Staaten der Welt einen neuen, einen friedlichen Weg gewiesen hat. ..."

Die Geilenkirchener*innen haben heute gezeigt, dass sie diese Botschaft verstanden haben!

Danke!

Uwe Böken, LGED
Schulleiter

 

Wehret den Anfängen!

Geschrieben von BOEK.

Wie die Geilenkirchener Zeitung berichtet, ist der jüdische Friedhof in Geilenkirchen in der Nacht von Sonntag, 29.12.2019, auf Montag, 30.12.2019, geschändet worden. Die Schulgemeinde der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule ist erschüttert und verurteilt diesen feigen Anschlag auf das Schärfste! Wir sehen uns seit vielen Jahren nicht nur als Paten des jüdischen Friedhofs sondern auch als Mahner, dass wir alle gemeinsam wachsam sein müssen. Es ist eben nicht alles vorbei, es ist eben nicht auch mal gut, wir müssen uns an die schlimmen Ereignisse des letzten Jahrhunderts immer wieder erinnern, damit wir die heutigen Zeichen auch ernst genug nehmen. Wie die Zeitung meldet, sind die Täter polizeibekannt und gefasst.

Für uns ist dieses unschöne Jahresende Auftrag, in unserer Arbeit um Aufklärung der nachwachsenden Generation(en) nicht nachzulassen!

Wehret den Anfängen!  

Uwe Böken 
Schulleiter

 

 

 

 

 

 

 Geilenkirchener Zeitung vom 21.01.2020:

 

Leseratten an den Start!

Geschrieben von HEI.

Schulentscheid zum 61. Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule wieder am Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. Die Jury konnte sich in diesem Jahr auf ein vielseitiges Angebot an Titeln freuen: angefangen von Klassikern wie Otfried Preusslers „Der kleine Wassermann“, über Tolkiens „Der Herr der Ringe“, bis hin zu neueren Werken wie „Die Bibliothek der Geister“. In der zweiten Runde mussten sich die Teilnehmer wieder einem Fremdtext stellen, den es spontan stimmungsvoll umzusetzen galt. In diesem Jahr war dies „Das geheimnisvolle Spukhaus“ von Henriette Wich.

Die Jury (Barbara Thiemt , Abteilungsleitung I; Maike Rauschenberg, Vorsitzende der Fachkonferenz Deutsch; Anita Pennartz, Lesepatin; Wolfgang Rosen, Bühnenhörspieler und Referent der Stiftung LESEN) entschied sich nach eingehender Beratung dafür den 1. Platz an Florian Schmitz (6.3) zu vergeben. Auf den 2. Platz schaffte es Karina Ihl (6.1). Den 3. Platz belegte Anna Diederen (6.3).

Wir gratulieren den Gewinnern und bedanken uns bei allen anderen für ihre Teilnahme.

Wie Löwen gekämpft

Geschrieben von BAC.

Am 27.11.2019 fand in Wegberg das Kreisschulsportfest im Basketball statt, zu dem die WK II Mannschaft (Jahrgänge 2004-2006) unserer Jungen aus dem achten Jahrgang gegen Mannschaften von der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und der Europaschule Erkelenz antrat.

Das Spiel gegen die WK II unserer Schwestergesamtschule  "Betty-Reis" aus Wassenberg, trainiert von dem Sportkollegen Fabian Kamphausen,  begann ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten sich anfangs nervös und die ersten Körbe gelangen bei beiden Mannschaften.  Für einen überlegten Spielaufbau sorgten die Point Guards Haseeb Butt und Gero Utens, der trotz schwelender Erkältung tapfer drei von vier Spielzeiten durchhielt, für einen geordneten Spielaufbau. Doch trotz einiger schöner und energiegeladener Spielzüge unserer Power Forwards (Kacper Tyka und Nils Breuer ) und Small Forwards (Patryk Wiwaaryk, Nikita Virjalo-Riemchen, Julian Bosoanca und Jost Flanhardt) und lobenswerten Kampfgeistes unserer Jungenmannschaft der Geburtenjahrgänge 2005 und 2006 blieb Wassenberg gegenüber unseren Jungen überlegen und siegte mit 26:8 Punkten.

Auch das Spiel gegen die WK II – Mannschaft der Europaschule Erkelenz, trainiert von dem Kollegen Tomaz Ciarkowski fing stark an. Mit zwei sicheren Korblegern unseres Centers und spielstärksten Spielers, Tom Scherpe, der schon im vorausgegangenen Spiel alle Punkte für unsere Mannschaft gemacht hatte, ging die ALG-Mannschaft kurzzeitig in Führung, wurde dann aber von der deutlich spielstärkeren Mannschaft der Europaschule besiegt, die über einen klaren Trainingsvorsprung durch Vereinsspieler, im Schulstundenplan fest etablierte Basketball-AG-Trainingszeiten und Spieler aus dem 10. Jahrgang und dem Geburtenjahr 2004 verfügte.

Liebe Jungs, ihr habt wirklich wie Löwen gekämpft, hattet aber am Ende gegen die deutlich besser trainierten gegnerischen Mannschaften keine Chance. Aber trotzdem wart ihr toll! Und ihr wart euch nicht zu schade dafür, an einem Sonntag zu einem dreistündigen Extratraining in die Sporthalle zu kommen – und das, obwohl bereits an dem Samstag für euch Schulpflicht am Tag der offenen Tür gewesen war.  Ich danke euch für euer Interesse an der Sportart Basketball, für eure Initiative, noch einmal ein Kreisschulsportfest zu besuchen, für eure Leistungsbereitschaft und den fairen und sportlichen Umgang miteinander beim Training.  Möge es in Zukunft für euch weitere sportliche Perspektiven an dieser Schule geben.

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