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Abiturfeier 2006

Begrüßungsrede des Schulleiters für die Abiturfeier am 14.06.2006

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, liebe Eltern und Verwandte unserer Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Ich begrüße Sie alle zu der diesjährigen Abiturfeier der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule. Ein besonderer Gruß geht an unseren Bürgermeister Andreas Borghorst und seine Mitarbeiter, ist doch die gymnasiale Oberstufe dieser Schule das erste und einzige gymnasiale Angebot in städtischer Trägerschaft. Auch wenn ich wirklich nicht zu denen gehöre, die die momentane Weltmeisterschaftseuphorie teilen, so ist es doch zu verlockend, das Abitur und den Weg dorthin in mancherlei Weise mit dem Fußball zu vergleichen. So wie der Sieg einer Fußballmannschaft nicht das Werk eines Einzelnen ist, sondern stets eine Teamleistung, so sind die beachtlichen Erfolge beim diesjährigen Abitur - von denen noch zu berichten sein wird – nicht das Verdienst Einzelner, sondern sind eine Teamleistung.

Natürlich ist dies, liebe Abiturientinnen und Abiturienten, der Tag Ihres großen Erfolges; verzeihen Sie mir, wenn ich dennoch zuerst dem Team meiner Kolleginnen und Kollegen danke, das großen Anteil an den schönen Ergebnissen hat, die es heute zu feiern gilt. Wenn ich aus diesem Team Guido Beisner in besonderer Weise danke, dann, weil er ohne jeden Zweifel der „Spielmacher“ der Sekundarstufe II ist. Guido, Danke!
Sehr wichtig war auch Ihr erfahrener Trainer, Ihr Tutor Bernd Bonus. Viele von Ihnen haben die harte, aber auch einfühlsame Arbeit von ihm kennen gelernt! Danke Bernd! Ein weiteres herzliches Dankeschön gilt Sonja Tischer, die als Koordinatorin für die Sekundarstufe II die nötigen Vorlagen liefert. Danke Sonja!

Jetzt aber zu Ihnen, liebe Abiturientinnen und Abiturienten:
Auch Ihnen möchte ich zunächst danken, denn Ihr Abschlussstreich, der auch ganz im Zeichen des Fußballs stand und für den ich mich in das WM-Maskottchen Goleo verwandeln musste, war eine runde Geschichte, die - anders als viele Abschlussstreiche an anderen Schulen – keinen schalen Nachgeschmack, sondern Freude über einen gelungenen und unterhaltsamen Streich hinterließ. Auch dieser Abschlussstreich war nur als Teamleistung möglich. Da ich hautnah beim Prüfungsgeschäft mit dabei war, habe ich auch hier deutlich spüren können, wie groß die wechselseitige Unterstützung und Hilfe innerhalb der Jahrgangsstufe war. Für das, was Sie in den vergangenen drei Jahren und insbesondere in den letzten Wochen und Monaten geleistet haben, zolle ich Ihnen meinen Respekt und meine Anerkennung. Und wenn für den einen oder anderen von Ihnen nicht ganz der erhoffte Erfolg am Ende stand, so können Sie in meinen Augen dennoch stolz sein, denn Sie haben zumindest in der Schlussphase des Spiels vollen Einsatz gezeigt.

Sehen wir etwas genauer auf diesen Jahrgang, der zunächst mit Dieter Langerbeins als Coach in die Vorbereitungsrunde startete. Doch noch während der Vorbereitungsphase in der Jahrgangsstufe 11 übernahm Bernd Bonus die Mannschaft. Vom ursprünglichen Kader haben 35 bis zum Ende ausgehalten. Andere haben das Team eine Zeit lang verstärkt, um dann den Verein zu wechseln. Andere sahen die optimalen Trainingsbedingungen der ALG und kamen im Laufe der Jahre dazu, so dass schließlich 42 von Ihnen ins Endspiel einzogen. Dass diese 42 ihrer Herkunft nach aus sieben verschiedenen Vereinen stammen, zeigt die besondere Attraktion unseres Vereins. Ob der neuntägige Aufenthalt in einem Trainingscamp in Frankreich für die Kondition und das Spielvermögen förderlich oder eher hinderlich war, ist eine bis heute nicht abschließend geklärte Frage!

Dass dem diesjährigen Finale die besondere Aufmerksamkeit der Bezirksregierung galt, die eigens zu diesem Anlass sechs Beobachter schickte (zwei mehr waren angekündigt, fielen aber wohl verletzungsbedingt aus), lässt die erbrachten Leistungen noch einmal in einem besonderen Licht erscheinen, denn abgesehen von Kleinigkeiten fanden die Damen und Herren am Procedere der Abiturprüfungen an der ALG nichts auszusetzen und waren im Gegenteil voll Lob wegen der Betreuung, die unsere Spieler erfahren. Dass im 15. Jahr des Bestehens der ALG der nunmehr siebte Abiturjahrgang gleich mehrere neue Rekorde aufstellt, ist schließlich auch noch erwähnenswert:
40 jungen Männern und Frauen werden wir heute das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife aushändigen; zwei weitere erhalten das Fachabitur nach Klasse 12. Damit vergeben wir mehr Abschlüsse als je zuvor. Mit 273 von 300 möglichen Punkten im eigentlichen Abiturbereich hat eine Schülerin einen kaum noch einzuholenden neuen Rekord gesetzt und mit einem Abiturschnitt von 1,2 wird die bisherige Bestmarke um 0,2 übertroffen. Ganz, ganz toll!
So, wie es sich für Sieger gebührt, sollen Sie, liebe Abiturientinnen und Abiturienten heute zünftig feiern und sich des Erreichten freuen. Ich möchte Ihnen aber ein Wort der Mahnung mit auf den Weg geben: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ ist eine alte Fußballerweisheit. Für Sie bedeutet dies, sich mit dem Erreichten nicht zufrieden zu geben, sondern weiter an sich zu arbeiten und so zu neuen Höhepunkten voranzuschreiten. Für ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und das Quäntchen Glück, das im Leben dazugehört.

 

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