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Buchpräsentation "Trittsteine zum Glück"

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Buchpräsentation "Trittsteine zum Glück" am 30.09.2017:

Lieber Hans-Willi Gerards,
ich darf sagen: liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

als Hausherr sage ich Ihnen allen ein herzliches Willkommen hier in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule zur offiziellen Präsentation der „Trittsteine zum Glück“, 100 Glücksgeschichten, zu deren Entstehung man ein wenig sagen muss, obwohl Sie alle, wie auch ich selbst, in eben diese Entstehung eingebunden waren. Dass es heute dieses Buch gibt, ist ganz entscheidend mit der Person Hans-Willi Gerards verbunden.

Lieber Hans-Willi, als du mich vor Monaten gefragt hast, ob ich mir vorstellen könnte, das fertige Buch hier in meiner Schule zu präsentieren, war mir sofort klar, warum du mich ansprichst. Wir beide wissen, dass wir privat leider ähnliche, sehr sehr traurige Erfahrungen durchleben mussten. Ich habe mich sehr über deine seinerzeitige Anfrage gefreut, auch wenn es jetzt wohl damit verbunden war, dass du dem ein oder anderen Mitwirkenden aus den verschiedensten Winkeln unseres Bundeslandes erklären musstest, warum du ausgerechnet Geilenkirchen für die Präsentation ausgewählt hast. Schön, wenn die Fragenden zum Zeitpunkt der Frage wenigstens wussten, wo sich dieser Ort denn überhaupt befindet!

Ich weiß nicht mehr genau, wann sich Hans-Willis und meine Lebenslinien eigentlich erstmalig gekreuzt haben, aber ich weiß noch sehr genau, dass schon die erste Begegnung ein Gefühl einer Vertrautheit vermittelt hat, als hätte man sich zu diesem damaligen Zeitpunkt bereits über Jahrzehnte gekannt. Ich kenne keine Person, die mit mehr Empathie auf Andere zugeht, so offen ist für oft unkonventionelle Wege, sich in der von dir praktizierten Ausprägung selbst ständig hinterfragt und im Lehrer und in der Lehrerin den wirklichen Begleiter der Schülerinnen und Schüler versteht, im Fachleiter, derselben Logik folgend, den Begleiter der bzw. des angehenden Kollegin bzw. des Kollegen. Es sei hier nur an den „Alternativen Seminartag“ von 2010 erinnert. Der so oft gehörte kölsche Spruch „Dat hammer noch nie so jemaat!“ wurde von mir so oder so ähnlich aus deinem Mund nie vernommen!

Die wenigen Jahre, die wir beruflich miteinander verbunden waren, endeten mit deiner Feier zum Eintritt in den Ruhestand, bei der ich in Jülich zu Gast sein durfte. Dort hast du verkündet, dass es dir durch die lange Tätigkeit im Verein „Wertvoll e. V.“ ein inneres Bedürfnis ist, den nachfolgenden Kolleginnen- und Kollegengenerationen eine Sammlung von Glücksgeschichten auf den Weg zu geben. Vom ersten Moment an habe ich diesen Gedanken wirklich faszinierend gefunden, denn ich stellte mir sofort die Frage, warum man eigentlich die Glücksmomente, die jeder in seinem bisherigen Leben erlebt hat, nicht tatsächlich länger festhält. Sei es auch nur, um sie selbst für sich noch einmal Revue passieren zu lassen und so auch noch einmal erleben zu können, denn von erlebten Glücksmomenten kann man lange zehren!

Auf der Webseite des Vereins kann man u. a. lesen: „Natürlich spielen Fach-, Sach- und Methodenkompetenz eine wichtige Rolle, sind aber nicht so bedeutend für ein nachhaltiges Lernen wie der Beziehungsrespekt zwischen Lehrperson und Kind.“

Dieser Satz drückt eigentlich alles aus, was den Lehrer, Fachleiter, Seminarleiter, alles a. D., und den Kollegen Hans-Willi Gerards ausmacht, der diese empathische Haltung auch in der Seminararbeit im Verhältnis zu seinen Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern stets zur Leitlinie gemacht hat!

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich einen aktiven Beitrag zu deinem Buch leisten durfte und dass du das fertige Buch hier in meiner Schule präsentieren wolltest. Es hat wirklich in beiden Fällen keine Sekunde gedauert, und ich habe zugesagt!

Der Titel „Trittsteine zum Glück“ ist passend wie kein anderer, dazu wirst du aber selbst später ein paar Worte an uns richten!

Lieber Hans-Willi Gerards, schön, dass sich unsere Lebenslinien gekreuzt haben, schön, dass du uns alle auf deine ganz spezielle Weise an den Glücksmomenten Anderer teilhaben lässt.

Joot, datt du do böss!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns allen einen schönen und glücklichen Vormittag!

 

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