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Begrüßungsfeier 2014

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Begrüßung der neuen Fünftklässler am 20.08.2014:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Geschwister, Eltern, Großeltern,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Gäste,    

„Schön, dich hier zu seh´n“ – mit diesen passenden Worten des Chores sagen wir Ihnen allen ein herzliches Willkommen hier in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule zu einer Begrüßungsfeier, für die erstmals Eintrittskarten vergeben worden sind. Dies war nötig, da die Brandschutzbestimmungen eine maximale Personenzahl für diese Aula vorgeben, an die wir uns halten müssen.

Noch vor wenigen Monaten haben eure Eltern auf den Bescheid gewartet. Mit einem kleinen Quäntchen Glück habt ihr es geschafft, einen Platz hier bei uns zu bekommen. Ihr könnt uns glauben, wir tun uns in jedem Jahr schwer, etlichen Kindern, die gerne zu uns wollen, mitzuteilen, dass es keinen Platz für sie gibt. Zwei unter euch haben im Nachziehungsverfahren noch das große Glück gehabt, einen Platz zu bekommen. Auch hier war die Freude groß, als die Eltern über diese Tatsache telefonisch informiert wurden. Ich schaue hier in Richtung von Frau Wolter, eurer Abteilungsleiterin für die nächsten drei Jahre, die hier sicherlich jede Menge zu sagen hätte.

Nun ist er endlich da, der erste Schultag an eurer neuen Schule. Sicherlich habt ihr alle diesem Tag entgegen gefiebert; es kommt viel Neues auf euch zu, das ist klar, aber davor braucht ihr keine Angst zu haben. Schon viele, viele Jahrgänge vor euch haben dort gesessen und haben ihren Weg hier in unserer Schule gemacht. Noch vor wenigen Wochen haben wir uns mit Schülerinnen und Schülern getroffen, die hier bei uns im Jahre 2003 ihr Abitur gemacht haben, und es war toll zu sehen, welche erfolgreichen Lebenswege die jungen Damen und Herren angetreten haben.

Präsentation des Auschwitz-Projekts 2014

Geschrieben von Herr Böken.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Präsentation des Auschwitz-Projekts am 03.07.2014:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr verehrte Sponsoren unseres Projekts,
sehr geehrte Frau Goertz,
sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

es freut mich sehr, dass unsere Aula in diesem Jahr anlässlich der Präsentation unseres diesjährigen Auschwitz-Projektes so gut gefüllt ist. Ich begrüße Sie und euch alle zu diesem Anlass hier in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule sehr herzlich! Herzlichen Dank an Kian für die stimmungsvolle musikalische Einstimmung, die mit dem Thema aus „Schindlers Liste“ gleich den Bogen nach Krakau geschlagen hat.

Mit der Übernahme der Schulleitung vor vier Jahren habe ich für uns das Ziel gesteckt, dass es uns gelingen möge, künftig keine Schülerin und keinen Schüler zu entlassen, die bzw. der nicht die Stätten der größten Grausamkeiten, die je in deutschem Namen begangen worden sind, persönlich besucht hat. Dieses Ziel habe ich nicht gesteckt, weil ich der Meinung bin, dass unsere nachwachsenden Generationen auch nur einen Bruchteil an Schuld an dem im vergangenen Jahrhundert begangenen Unrecht hätten; nein, ich bin zutiefst davon überzeugt, dass die Schuld keine Erbschuld ist. Wir machen uns allerdings auch noch heute schuldig, wenn wir nicht dazu beitragen, dass diese Akte der Unmenschlichkeit und der Barbarei erinnert werden. Im Stammlager in Auschwitz ist im Eingangsbereich einer Baracke der folgende Ausspruch des Philosophen Santayana zu lesen: „Wer sich des Vergangenen nicht erinnert, ist dazu verurteilt, es nochmal zu erleben.“ Das aber wollen wir auf jeden Fall für die Zukunft verhindern.

Abschluss 2014

Geschrieben von Herr Böken.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abschlussfeier am 24.06.2014:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

euch und Ihnen ein herzliches Willkommen zu unserer diesjährigen Abschlussfeier des zehnten Jahrgangs. Ganz besonders grüße ich den ersten Bürger unserer Stadt, Herrn Bürgermeister Fiedler, in unseren Reihen. Schön, dass Sie sich alle heute hier versammelt haben, um wieder einmal eine Erfolgsgeschichte zu hören.

Lassen wir die Zahlen sprechen:

In diesem Jahr vergeben wir 117mal den mittleren Schulabschluss, in altem Sprachgebrauch die Fachoberschulreife, wobei stolze 79 dieser Zeugnisse den Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe tragen sowie sieben Zeugnisse mit dem Hauptschulabschluss. Keine Schülerin und kein Schüler eures Jahrgangs verlässt diese Schule ohne Abschluss.

Diese Zahlen, und bei genauerem Hinschauen auch die konkreten Resultate in den Zeugnissen, schreiben wieder einmal ein Kapitel des Erfolgs in der Geschichte unserer Schule. Zum Erreichten möchte ich allen Absolventinnen und Absolventen im Namen der Schulgemeinde meinen herzlichen Glückwunsch sagen.

Abitur 2014

Geschrieben von V. Tiessen.

Abiturrede des Sprechers der Abteilung IV/Eichendorff-Kolleg, Herrn Vitali Tiessen:

Ich freue mich auch heute alle Anwesenden begrüßen zu dürfen im Namen der Abteilung IV und werde weiterhin als deren Vertreter sprechen. Um etwas mehr Klarheit zu schaffen, lassen Sie mich bitte uns erst einmal kurz vorstellen.

Man nennt uns `Abteilung IV´ oder auch `Die Russen´, da die Mehrzahl von uns aus russischsprachigen Staaten stammt und erst vor wenigen Jahren nach Deutschland gekommen ist. So gut wie alle von uns haben schon einmal die schulische Reife im Herkunftsland erworben und machen hier quasi eine Wiederholung: in einem Jahr haben wir die Chance, den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erlangen und in zwei Jahren gestaltet man aus uns fertiggebackene Abiturienten.

Eigentlich wollte ich heute nur ein dankerfülltes `Auf Wiedersehen´ an unsere lieben Lehrerinnen und Lehrer weitergeben. Aber einige von denen haben den Wunsch geäußert, auf das Abiturerlebnis mit Augen eines Immigranten zu blicken. Deswegen versuche ich mal, die zwei Jahre in ein paar Sätze zu straffen.

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