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Greetings from Dublin

Geschrieben von RAU.

Freiwillig in den Sommerferien die Schulbank drücken!?

Eine gute Idee!

Denn im Rahmen eines teacher trainings der prämierten Apollo Language School und gefördert durch Erasmus+ wurden viele innovative Methoden und Tools erarbeitet, von denen auch unsere Schule profitieren kann. Mehr davon in Kürze.

Bis dahin - See you soon!

Maike Rauschenberg

No pain, no gain!

Geschrieben von KUET, RAU.

Nach gut neun Monaten Vorbereitungszeit, zehn Units, 14 Vokabeltests, 20 Lessons und zahlreichen produktiven Momenten stellten sich neun Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ihrer bis dato größten Herausforderung, indem sie am 16.06.2018 die international anerkannte Cambridge-Prüfung PET, die am Englischen Institut in Köln stattfand, ablegten.

Nun warten wir gespannt auf die Ergebnisse und auf den Moment, in dem die Absolventen endlich ihre lang ersehnten Zertifikate in den Händen halten können.
Auch für das nächste Jahr ist an unserer Schule im Rahmen der Ergänzungsstunden ein Vorbereitungskurs geplant, für welchen wir zeitnah die Werbetrommel rühren. Wir freuen uns auf alle Interessent(inn)en!

Besuch des Superintendenten des Kirchenkreises Jülich

Geschrieben von Kirchenkreis Jülich.

Superintendent Pfarrer Jens Sannig und Schulreferentin Bernhild Dankert vom Kirchenkreis Jülich waren zu Besuch in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule in Geilenkirchen. Im Gespräch mit Schulleitung, Fachkonferenz Religion sowie Schülerinnen und Schülern verschafften die beiden sich einen Eindruck vom Leben und Arbeiten im Alltag dieser Schule.

Anita Lichtenstein, Namensgeberin der Schule, war ein junges Mädchen aus Geilenkirchen, das von den Nationalsozialisten im KZ ermordet wurde. Ein Gedenkstein auf dem jüdischen Friedhof der Stadt (siehe oben!) erinnert an sie und ihre Familie. Die Schule hält an jedem 9. November auf diesem Friedhof und am Platz der 1938 zerstörten Geilenkirchener Synagoge eine Gedenkfeier für die Opfer der Shoah. Im Schulgebäude erinnern Fotos und Gegenstände an Anita Lichtenstein und ihre Familie. Jeweils alle 9. Klassen fahren gemeinsam nach Krakau und Auschwitz. Religionslehrer Adalbert Wolynski organisiert diese Fahrt und bereitet sie vor. Die Themen „Rassismus und seine möglichen Folgen“ und „Toleranz“ werden in verschiedenen Unterrichtsfächern und durch alle Jahrgangsstufen behandelt und gehören so zum Alltag der Schule. Schon die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse konnten den beiden Gästen vom Kirchenkreis die Geschichte von Anita Lichtenstein erzählen.

5000 EUR Spende für das Auschwitz-Projekt

Geschrieben von BOEK.

Der WDR Aachen hat über den Auftritt von Esther Bejarano, einer der letzten Überlebenden des ehemaligen Auschwitzer Mädchenorchesters am 08.03.2018 in der Aachener Lokalzeit berichtet. Am Tag nach dem WDR-Lokalzeit-Beitrag ein Herr in der Schule an und erzählte mir die folgende Geschichte, die sich im Jahre 1938 sehr nahe am Pogromtag im November zugetragen hat.

Ein zweijähriger deutscher Junge war an beidseitiger Lungenentzündung erkrankt und hatte über 40 Grad Fieber. Sein Vater kontaktierte deutsche Ärzte mit der Bitte um Hilfe, die jedoch aufgrund der späten Stunde, es war gegen 23 Uhr abends, verweigert wurde. Obwohl streng verboten, kontaktierte der verzweifelte Vater einen jüdischen Mediziner, der sich zusammen mit dem Vater durch die Gassen Stettins schlich, um zur Wohnung des Jungen zu gelangen. Der Arzt half durch Verabreichen fiebersenkender Medikamente, der Junge überlebte. Der damalige Junge, heute ein 82-jähriger Ruheständler, war der besagte Anrufer. Er teilte mir mit, dass er den WDR-Bericht am Vortag gesehen hätte und nun wüsste, wie er sich nach nunmehr 80 Jahren endlich angemessen dafür bedanken kann, dass der jüdische Arzt ihm damals das Leben gerettet hat, und sagte unserer Schule für unser Projekt in diesem Jahr 5000 Euro Spende zu. Ich hatte während des Telefonats eine Gänsehaut, ebenso erging es allen Schulleitungsmitgliedern bei dem Hören dieser Geschichte.

Die Zuwendung war bereits am 12.03.2018 auf dem Konto des Fördervereins gebucht.

Herr Urtel (Foto), der Anrufer vom 09.03.2018, und seine Lebensgefährtin waren heute in der Schule zu Gast. Wir haben uns angemessen bei ihm bedankt, der Förderverein hat ihm die Zuwendungsbestätigung zukommen lassen.

Der WDR Aachen, der diese Geschichte ebenso nahe gehend empfunden hat, war auch heute zu Gast. Der entsprechende Beitrag wird am Donnerstag, 22.03.2018, in der Lokalzeit Aachen um 19:30 Uhr zu sehen sein.

Uwe Böken, Schulleiter

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