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Chinas Sprung zur Weltmacht – Wie umgehen mit dem aggressiven Wettbewerber und Systemrivalen?

Geilenkirchen.- „Chinas Sprung zur Weltmacht – Wie umgehen mit dem aggressiven Wettbewerber und Systemrivalen?“ ist das Thema einer Vortragsveranstaltung, zu dem die Europa-Union Geilen-kirchen gemeinsam mit der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule und der Volkshochschule des Kreises Heinsberg einlädt. Der Vortrag mit anschließender Diskussion findet am Donnerstag, 10. September, 19:30 Uhr in der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule, Pestalozzistr.27 statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Den Vortrag hält der Journalist und Autor der Neuen Zürcher Zei-tung (NZZ) Jürgen Kahl. Jürgen Kahl hat als Korrespondent sieben Jahre lang aus und über China und Ostasien berichtet.

Zum Inhalt: In den Debatten über die globalen Herausforderungen, denen sich Europa gegenüber-sieht, gehört der vielzitierte „China-Schock“ zu den beherrschenden Themen. Das kommunistisch regierte China hat es in weniger als 50 Jahren vom armen Entwicklungsland zu einer über die Region hinaus wirtschaftlich und politisch führenden Macht geschafft. Unsere einstige Bewunderung für diesen rasanten Aufstieg ist inzwischen in Bedrohungsängste umgeschlagen. Gemeint ist damit der aggressiv geführte industrielle Verdrängungswettbewerb, mit dem das Reich der Mitte auch und vor allem in Europa eine marktbeherrschende Stellung anstrebt.

Ebenso gilt dies für die militärisch gestützten hegemonialen Ambitionen Pekings in Ost- und Südost-asien und für den engen Schulterschluss mit dem Kremlherrscher Putin, einem Bündnis, das sich ge-gen die bestehende Weltordnung und gegen westliche Werte richtet. Wird die globale Gestaltungs-macht Chinas überschätzt? Oder ist diese Entwicklung der Beginn einer neuen dauerhaften Ost-West-Konfrontation, bei der zentrale Zukunftsherausforderungen wie beispielsweise der Klima-schutz auf der Strecke bleiben?

Willkommen!

Grafik KI-gestützt generiert.

Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge

Der zehnte Jahrgang der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule hat in dieser Woche seine Abschlusszeugnisse erhalten. In einer bewegenden Feier haben Schüler*innen, Lehrkräfte und Eltern voneinander Abschied genommen.

Ein Teil der Jahrgangsstufe bleibt uns erhalten und wird im kommenden Jahr in unserer Oberstufe weiterlernen. Andere gehen ihren Weg außerhalb unserer Schule – unvergessen werden sie alle bleiben. Wir drücken ihnen die Daumen: für einen überragenden Lebensweg, für Erfolg, für Gesundheit und dafür, dass sich ihre Träume erfüllen.

Der stellvertretende Schulleiter Tobias Horsten hat in seiner ersten Abschlussrede deutlich gemacht, wie wichtig es ist, nach den Sternen zu greifen und die eigenen Träume zu verwirklichen. Denn nur so lässt sich im Leben das Glück finden, das man sich wünscht.

 

 

Berlinfahrt des 10. Jahrgangs: Weil Bildung den Unterschied macht

Eine ereignisreiche und rundum gelungene Abschlussfahrt nach Berlin liegt hinter den Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs und ihren begleitenden Lehrkräften.

Das abwechslungsreiche Programm bot zahlreiche Gelegenheiten, die Hauptstadt gemeinsam zu erleben. Dazu gehörten u.a. der Besuch des Brandenburger Tors, ein Public Viewing im Kiez von Friedrichshain, Bowling, das Berlin Dungeon, das Olympia-Stadion, das Stasi-Museum und ein gemeinsamer Abend im Matrix. Auch beim gemeinsamen Essen, bei Spaziergängen durch die Stadt und in vielen kleinen Momenten zwischendurch wurde viel gelacht und die neue Gemeinschaft des Jahrgangs gestärkt.

Die Fahrt bestand jedoch nicht nur aus Unterhaltung und gemeinsamen Unternehmungen. Besonders der Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen wurde für viele zu einer eindrucksvollen und bewegenden Erfahrung. Der historische Ort machte Geschichte unmittelbar erfahrbar und führte zu intensiven Gesprächen, neuen Fragen und wichtigen Aha-Momenten; bei den Schülerinnen und Schülern ebenso wie bei den Lehrkräften.

Gerade in diesen unterschiedlichen Erfahrungen zeigte sich, was schulische Bildung leisten kann. Bildung findet nicht nur im Klassenraum statt. Sie entsteht auch dort, wo junge Menschen neue Orte entdecken, Geschichte begegnen, ihre Perspektive erweitern, Verantwortung übernehmen und als Gemeinschaft zusammenwachsen.

Die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs haben sich während der gesamten Fahrt von ihrer besten Seite gezeigt. Sie gingen respektvoll miteinander um, hielten Absprachen zuverlässig ein und achteten aufeinander. Für die begleitenden Lehrkräfte war es eine große Freude, den Jahrgang außerhalb des Schulalltags so zu erleben. Sie kehrten mit vielen schönen Erinnerungen und mit großem Stolz auf diese Jahrgangsstufe zurück. Der Blick über den Tellerrand von Geilenkirchen hat sich für alle gelohnt.

Am Ende bleibt die Erinnerung an eine Fahrt voller gemeinsamer Erlebnisse, guter Gespräche, bewegender Momente und neuer Erfahrungen. Eine Fahrt, die noch einmal deutlich gemacht hat, wofür unsere Schule steht:

Weil Bildung den Unterschied macht.