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Geschrieben von Frau Kettner am .
Abschluss der Suchtpräventionstage / Gesundheitstage für den 8. Jahrgang
Bei dem Theaterstück "Drogen - Von Gras zu Crystal " wurde das Thema des Suchtmittelmissbrauchs altersgerecht aufbereitet: Es erzählt die packende und zugleich tragische Geschichte der beiden Freundinnen Anne und Frida. Dies war ein gelungener Abschluss unserer Suchtpräventions- und Gesundheitstage, bei denen Themen, wie Drogen, Alkohol, psychosoziale Gesundheit und auch die Laienreanimation behandelt werden.
Expert*innen und unsere Beratungslehrer*innen haben die Schüler*innen über die Risiken und Gefahren von Sucht und Abhängigkeit aufgeklärt und einen Weg aufgezeigt, gesunde Entscheidungen treffen zu können. Wir setzen hierbei auf ein integratives Konzept, das die Schüler*innen zu kritischem Denken, Entscheidungsfindung und Problemlösung anregt.
Einen herzlichen Dank an alle Beteiligten!
Geschrieben von Frau Kettner am .
27.01.2026 – Weniger Symbolik, mehr Beistand
Am heutigen Gedenktag habe ich im Deutschlandfunk ein Interview mit einer jüdischen Bürgerin gehört. Sie berichtete von aktuellen Anfeindungen, von diskriminierenden Erfahrungen im Kulturbetrieb und von ihrem Blick auf Gedenkveranstaltungen. Ihre Beobachtung war ernüchternd: Es sei oft leichter, toten jüdischen Menschen zu gedenken, als den Lebenden mitten unter uns beizustehen.
Diese Einschätzung muss uns nachdenklich machen. Jüdisches Leben in Deutschland ist wieder stärker bedroht, Antisemitismus zeigt sich offener und aggressiver. Erinnerung bleibt unverzichtbar, doch sie darf nicht bei Ritualen stehen bleiben.
Aus meiner Sicht braucht es eine Gedenkkultur, die Vergangenheit und Gegenwart zusammendenkt. Wer Solidarität ernst meint, muss sie im Alltag praktizieren: in Sprache, in Verhalten, in klarer Haltung gegen Ausgrenzung und Hass. Symbolik allein schützt niemanden. Anfeindungen verhindern wir nicht, indem wir nur erinnern.
Eine aufgeklärte Erinnerungskultur stärkt die Lebenden und hält die Ermordeten im Gedächtnis. Sie ermöglicht kritische politische Auseinandersetzung, auch mit dem Handeln unserer Freunde in Israel, und sie ordnet die Konflikte des Nahen Ostens reflektiert ein, ohne zu vereinfachen oder zu verklären. Und sie setzt eine eindeutige Grenze: Antisemitismus ist niemals zu rechtfertigen, weder von rechts noch von links.
Ich sage das in voller Überzeugung, auch aus persönlicher Verantwortung: zehn Jahre lang als Sprecher der Initiative „Erinnern“ und heute als Schulleiter einer Schule, die den Namen Anita-Lichtenstein trägt. Dieser Name verpflichtet uns, junge Menschen zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern zu bilden, die Ideologien erkennen und Menschenverachtung entgegentreten.
Geschrieben von Frau Kettner am .
Ein erfolgreiches internationales Weihnachtskonzert
In der Weihnachtszeit gestaltete das Orchester der ALG gemeinsam mit dem Reuvener Mannenkoor (Niederlande) sowie dem Mandolinenorchester „The Strings“ ein besonderes internationales Weihnachtsorchesterprojekt. Musiker*innen aus verschiedenen Ländern kamen zusammen, um ein festliches und musikalisch hochwertiges Weihnachtskonzert aufzuführen. Das Projekt stand ganz im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, kulturellen Begegnung und musikalischen Vielfalt. Durch das gemeinsame Musizieren entstand ein einzigartiges Klangbild, das Chor- und Orchesterliteratur auf besondere Weise miteinander verband und das Publikum begeisterte. Das Weihnachtskonzert wurde durch die Europäische Union gefördert, wodurch diese internationale Kooperation und der kulturelle Austausch ermöglicht wurden. Das Konzert war ein sehr großer Erfolg und stieß auf eine überaus positive Resonanz beim Publikum. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen über Grenzen hinweg verbindet und die europäische Gemeinschaft lebendig werden lässt.