Interview zum 08.Mai
Schulleiter und Sprecher der Initiative Erinnern Hans Bruckschen legt nach 10 Jahren das Amt als Sprecher der Initiative Erinnern nieder. Anlässlich zum 8. Mai, an dessen Tag vor genau 80 Jahren der Krieg endete, gibt er ein letztes Interview in seiner Sprecherfunktion.
Besonders hervorgehoben wurde durch ihn die Wichtigkeit, insbesondere junge Leute über die Folgen und Zusammenhänge rechtsextremistischen Gedankenguts aufzuklären, auch im Rahmen von Erinnerungsarbeit.
Schockierend sei zudem die Gleichgültigkeit und teils positive Resonanz auf alltagsrassistische Positionen.
Hier müsse man anknüpfen, junge Menschen nicht nur geschichtlich ins Bild setzen, sondern vor allem konkrete Bezüge zur Gegenwart ziehen. Zudem erscheine es wichtiger denn je, aufzuzeigen, dass es nicht „jemand regeln wird“ und stattdessen jeder einzelne aktiv für seine Werte einstehen muss. Demokratie ist nicht selbstverständlich.
Die Initiative Erinnern ist stolz darauf, dass sich alle politischen und gesellschaftlichen Institutionen hinter das Bündnis stellen. Und auch Hans Bruckschen zeigt sich stolz, als Teil des Bündnis nicht nur zahlreiche Veranstaltungen begleitet, moderiert und organisiert zu haben, sondern auch seiner Schülerschaft ein Beispiel für soziales Engagement und aktive Teilhabe an gesellschaftlicher Verantwortung zu sein.
Das ganze Interview finden Sie hier: Initiative "Erinnern": Die „Biedermeier-Brandstifter“ im Auge behalten | Aachener Zeitung


