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In jedem Abschied wohnt ein Neuanfang


Zum 31.01.2025 hat uns unsere liebe Christel Wolter verlassen. Die Stellvertretende Schulleiterin tritt nun den verdienten „Un“-ruhestand an.

Christel Wolter hat diese Schule seit 2005 geprägt und in ihren verschiedenen Funktionen großen Anteil am Erfolg der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule gehabt. Die Schüler*innen standen immer im Mittelpunkt für Christel Wolter. Mit ihrer Fröhlichkeit und Leichtigkeit gelang es ihr nicht nur die Herzen der Kolleg*innen zu erobern, sondern auch der Schüler*innen. Oft saßen in ihren verschiedenen Büros junge Menschen, die nach einem Rat suchten, aber Kolleg*innen gingen diesen Weg gleichermaßen. Mit diesem Verständnis für Menschen leitete sie gemeinsam mit ihren Schulleitern in den letzten Jahren unsere Schule. Mit Christel Wolter war die Schule immer ein Stück wärmer und freundlicher.

Nach einer tränenreichen Woche und schweren Herzens haben wir sie am Donnerstag in einer emotionalen Feier verabschiedet. An diesem Tag ist uns allen noch einmal besonders bewusst geworden, wie sehr sie mit uns und der Schule verwoben ist. Christel Wolter wird für immer ein Teil unserer Schule bleiben und hoffentlich viele Gelegenheiten nutzen, uns zu besuchen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Als Schulleiter und Freund möchte ich ihr ganz besonders danken. Wir haben leider nur ein einziges gemeinsames Jahr als Leitungsduo gehabt und hätten mehr Zeit gebrauchen können. Zusammen haben wir in kurzer Zeit viel erreicht und sind uns nach dieser intensiven Zeit eng verbunden. Uns bleibt nur ein „Mach et jot“ und „Bis bald“. An dieser Stelle können Worte eben nicht beschreiben, wie dankbar ich für deine Unterstützung und Freundschaft bin.

Die großen Fußstapfen, die die Frau mit riesigem Herz hinterlassen hat, bilden natürlich eine Herausforderung für ihren Nachfolger. Wir sind uns aber alle sicher, dass der neue Stellvertretende Schulleiter, Tobias Horsten, mit dem gleichen Herzblut alles für die ALG in die Waagschale werfen wird.


Das neue Leitungsduo verbindet bereits die gemeinsame Zeit im Studium, nach der man auf unterschiedlichen Wegen wieder an der ALG zusammengekommen ist. In den letzten Jahren hat Tobias Horsten bereits federführend den organisatorischen Bereich mit Engagement geführt und mit seinem Team so manche Stundenplanherausforderung gemeistert. An der neuen Stelle wird er mit der richtigen Expertise diese Aufgabe weiter vertiefen und den eingeschlagenen Weg mit Elan fortsetzen.


Herzlich willkommen im Leitungsteam. Wir freuen uns alle wahnsinnig über diese direkte Nachbesetzung. Die ALG kann sich glücklich schätzen, dich lieber Tobias, für die Nachfolge von Christel Wolter bekommen zu haben. Für unsere Schule hat sich der beste Mann für diese verantwortungsvolle Aufgabe durchgesetzt.

27.01.2025 - Was geht mich das an?

Wenn wir beliebige Menschen am heutigen Tag fragen würden, was das Besondere sei, dann bekämen wir wahrscheinlich in der Mehrheit alltägliche Antworten zum Wochentag Montag oder zu aktuellen politischen Debatten. Dieser Montag ist aber kein gewöhnlicher Montag, dieser Montag ist kein Wochenanfang wie jeder andere, dieser Montag ist der Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 80 Jahren und steht damit stellvertretend für die Überwindung des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte.

Sicherlich würde man uns nach dieser Erklärung die Frage stellen, was einen dieser Tag angehe, das legt zumindest die Erkenntnis der letzten Wochen nahe, wenn in einer Befragung von 18 – 29-Jährigen etwa 40 Prozent angeben, keine genauen Vorstellungen vom größten Zivilisationsbruch der europäischen Geschichte zu haben. Daher müssen wir entgegnen: „Es geht mich an, dich an, uns alle an!“ Reflexhaft erhält man dann häufig die Antwort, dass man ja wohl nicht schuld am Holocaust sei.

Aus meiner Sicht ist dieser Satz auch vollkommen richtig, da tatsächlich keiner von uns die Schuld trägt, dass ein grausames Terrorregime sechs Millionen jüdische Menschen und Millionen weitere Menschen dahingeschlachtet hat. Wir alle tragen aber die Verantwortung, und zwar nicht als Deutsche, sondern als Menschen. Wir müssen uns verantwortlich dafür fühlen, dass unmenschliches Unrecht sich nicht wiederholt. Wenn wir unsere Art zu leben, unsere Werte und Normen, unseren Wohlstand erhalten wollen, dann haben wir die Verantwortung gegen die aufzustehen, die unsere Gesellschaft spalten und zurück ins Dunkel führen. Hier reichen keine tagespolitischen Sprüche über Brandmauern und pseudohistorische Vergleiche. Wer Demokratie und Menschenrechte will, muss dafür aufstehen. Demokratie gibt es nicht mehr zum Nulltarif in der Komfortzone.

Fürchterliche Taten, wie die von Aschaffenburg, das politische Klima in der realen und digitalen Welt sowie die gesellschaftliche Defragmentierung zeigen in ihrer gegenseitigen Wechselwirkung bereits Bedrohungspotenziale für unsere Demokratie. Es ist vollkommen richtig, relevante Themen, wie Migration, Befugnisse des Staates, die Rolle des Sozialstaats und andere deutlich und kontrovers anzusprechen, aber die Kontroverse rechtfertigt nicht jedes Mittel, jeden Ausspruch und jede politische Agenda. In erster Linie sind wir dafür verantwortlich, dass wir als Land, als Gesellschaft zusammenbleiben und uns eben nicht noch einmal mit einer neuen Schuld von Auschwitz beladen.

Die hohle Phrase von „Nie wieder ist jetzt“ lässt sich nur mit Leben füllen, wenn wir uns auf unsere Werte zurückbesinnen, die Deutschland und Europa nach dem Wahnsinn zweier Weltkriege groß gemacht haben: Menschlichkeit, Zusammenarbeit sowie die Entschlossenheit, es für die kommenden Generationen besser zu machen.

 

H.Bruckschen, LGED

Schulleiter   

Skifahrt 2025 ist gestartet

Nach 11-stündiger Busfahrt und einem Aufstieg zur Selbstversorgerhütte bei Sonnenaufgang haben wir uns mit einem guten Frühstück gestärkt. 
Anschließend wurden Skier verteilt und die ersten Erfahrungen auf den Skiern konnten gesammelt werden. Jede*r hatte ein Erfolgserlebnis und konnte die ersten Meter
auf Skiern absolvieren.
In den nächsten Tagen wird weiterhin fleißig trainiert und das Bergpanorama genossen.
Die ersten Meter auf dem Schlitten konnten auch schon gesammelt werden und auch Iglus und Schneemänner sind in der Planung


Viele Grüße aus den Bergen,
Die Schüler*innen, Herr Ambach, Herr Heinrichs, Herr Rademacher und Frau Roth 

                                                        

Grüße zum Jahreswechsel von Schulleiter Hans Bruckschen

Liebe Schulgemeinde,

wir blicken auf das Jahr 2024 mit Freude zurück und ziehen für uns daraus die Energie für unsere Ambitionen im Jahr 2025. Unsere Schule hat ein forderndes Jahr der Weiterentwicklung hinter sich. Mit dem neuen Schulentwicklungs-programm ALG24Plus haben wir begonnen, die Schule an die Bedürfnisse unserer Zeit heranzuführen. Der Schulalltag an der ALG hat sich damit für uns alle geändert, der starke Einsatz der Kolleg*innen in diesem Prozess, die wichtigen Impulse aus Schüler*innenschaft und Elternschaft haben uns durch die Startphase getragen, sodass wir optimistisch in das Jahr 2025 gehen und den angefangenen Weg ambitioniert fortsetzen. Schule ist ein Ort des Wandels, daher ist Stillstand keine Option. 

Aber nicht nur pädagogisch, digital und organisatorisch haben wir angepackt, die große Schulentrümplung im Sommer hat uns als Schulgemeinschaft nicht nur tatsächlichen neuen Raum gebracht, sondern auch ein Gefühl von Aufbruch. Ein Aufbruch bietet immer Chancen, aber auch Herausforderungen, die wir als Schulgemeinschaft bisher mutig angegangen sind. Unsere Anstrengungen haben bereits zu merklichen Veränderungen im Schulalltag geführt und machen Mut und Hoffnung, dass wir als Schule auf dem richtigen Weg sind. 2025 geht die Entwicklung weiter, sodass wir, begleitet von einer starken Schulkonferenz, einen Schritt nach dem anderen in die richtige Richtung gehen.

Die Schritte zu einer anderen Anita-Lichtenstein-Gesamtschule bleiben auch außerhalb nicht unbemerkt, sodass wir uns über das große Interesse zum Anmeldeverfahren 2025, die Anfragen und den Wunsch mitzumachen, sehr freuen. Die neu gewonnene Leidenschaft der Kolleg*innen für außerunterrichtliche Lernorte, Gemeinschaftsprojekte und eine ALG im Weihnachtsspirit tragen uns bis in das neue Jahr hinein und senden das Signal, dass wir alle herzlich willkommen heißen, die Teil unseres Teams werden wollen.

Das "Team ALG" lebt von den Menschen, aus denen es besteht. Leider werden uns 2025 sehr geschätzte Kolleg*innen in den verdienten Ruhestand verlassen, gleichzeitig begrüßen wir die Impulse und Ideen, die neue Kolleg*innen, Schüler*innen und Eltern mitbringen. 2025 werden uns die Abschiede emotional fordern, die Erfolge für unsere Schule, die wir anstreben, werden uns aber auch ein Stück über den Abschiedsschmerz hinwegtrösten.

 

Mit großem Optimismus und Tatendrang verabschiedet sich das Team der ALG aus dem Jahr 2024 und wünscht Gesundheit und einen positiven Blick nach vorn, beides brauchen wir, für eine gute Schule für alle.

 

Es grüßt herzlich

H.Bruckschen, LGED

Schulleiter